Niederrheinappell informiert über das Ergebnis der Befragung derBürgermeisterkandidaten

Niederrheinappell informiert über das Ergebnis der Befragung derBürgermeisterkandidaten


Pressemitteilung vom 09.09.2025:
Das Aktionsbündnis Niederrheinappell befragte im Vorfeld der Kommunalwahl Bürgermeisterkandidaten im Kreis Wesel zu ihrer Haltung zum Kiesabbau. Der Vorstand des Niederrheinappells (Klaus Leonhards, Peter Schiffler und Martin Schnapp) stellen die Ergebnisse ihrer Kandidatenbefragung vor. Zunächst die aus Sicht des Nierderrheinappells gute Nachricht: Alle befragten. Bürgermeisterkandidaten wollen auch nach der Kommunalwahl an der Klage der sechs Komunen und des Kreises Wesel an dem im Februar 2024 rechtskräftig gewordenen Regionalplans, der knapp 1.000 Hektar neue Auskiesungsflächen im Kreis Wesel vorsieht, festhalten. Unterschiede gab es dann aber doch in der Beurteilung der Vorgehensweise für die Zeit nach dem Urteil über die Klage vor dem OVG-Münster, insbesondere für den Fall, dass diese nicht das gewünschte Ergebnis bringt. Während die Kandidaten der CDU, mit Ausnahme des CDU Kandidaten in Neukirchen-Vluyn, dann vor allem auf Gesprächsbereitschaft mit der Kiesindustrie setzen, zeigten sich die Bürgermeisterkandidaten der SPD, Dietmar Heyde von den Grünen, Timo Aldenhoff (Freie Bürgergemeinschaft) und auch Kandidaten der Linken für weitergehende, separate Klagen gegen die ausgewiesenen Neuabgrabungen offen. Voraussetzung sei natürlich das Vorliegen einer entsprechenden Ratsmehrheit. Pikant war auch, dass im Zusammenhang mit der Befragung der Kandidaten auch bekannt wurde, dass die Firma Hülskens, vielen Bürgermeisterkandidaten, in den Kommunen in denen Neuabgrabungen beantragt sind, Spenden zur Finanzierung ihres Wahlkampfs angeboten hatte.